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Logo - Könner durch Er-Fahrung

 

Hintergründe:

Eine überproportionale Unfallbeteiligung bei Fahranfängern kennzeichnet seit Jahren die Situation auf unseren Straßen. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei den Fahranfängern zumeist persönliche Defizite bestehen. Dies zeichnet sich insbesondere

            - in der Gefahrenkenntnis
            - in der Blickrichtung
            - im Schwungempfinden
            - im Dimenstions- und Balancegefühl

ab.

Aus dieser Erkenntnis heraus wurde 1984 von Prof. Dr. Benedikt von Hebenstreit, Verkehrswissenschaftler des TÜV Bayern, die Idee geboren, für junge Fahranfänger ein "Fahrfertigkeitstraining" zu entwickeln. Die Verkehrswacht hat diese Idee aufgegriffen und unter Mitwirkung des Freistaates Bayern, des Sparkassenverbandes Bayern, der LBS und der BMW Group die Aktion "Könner durch Er-Fahrung" konzipiert.

Ziel des Programmes ist es vordringlich, Unfälle zu verhindern und Unfallfolgen zu mindern. Um dies zu erreichen, werden die Teilnehmer zunächst theoretisch in der Gefahrenlehre und den Grundzügen der Fahrphysik geschult. Im Anschluss wird in praktischen Übungen die Kenntnis des eigenen Fahrzeugs verbessert und die Fahrzeugbeherrschung - insbesondere in kritischen Situationen - trainiert.

 

Zielgruppe:

Angesprochen sind alle Fahranfänger, die ihren Führerschein seit ca. einem Jahr besitzen. Es handelt sich hierbei überwiegend um junge Leute im Alter von 18 bis 25 Jahren. Die überproportionale Unfallbeteiligung der jungen Verkehrsteilnehmer ist jedoch nicht ausschließlich in deren Alter zu suchen. Vielmehr wissen die Neulinge unter den Fahrzeuglenkern einfach noch nicht so genau, wie, wo und wann es auf den Straßen kritisch werden kann. Somit werden mögliche Gefahren selten frühzeitig bekannt. Kurz: es fehlt die Erfahrung. Erst nach ca. sieben Jahren kann man von einem guten Fahrer sprechen. Durch das Programm "Könner durch Erfahrung" soll diese lange Zeit verkürzt werden.

 

Wirksamkeit:

Das Programm "Könner durch Er-Fahrung" wurde in den Jahren 1988 und 1999 mittels Wirksamkeitsstudien durch die TÜV-Akademie Bayern auf den Prüfstand gestellt. Hierbei wurden 885 Teilnehmer an dem Kurs mit der gleichen Anzahl von Nichtteilnehmern verglichen. Das Ergebnis war bei beiden Untersuchungen in etwa das Gleiche. Es zeigte sich, dass das Unfallrisiko in den folgenden zwei Jahren nach dem Kursbesuch auf ca. ein Drittel gesunken war.

 

 

   
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